Gemeinsamkeiten bei Franchisesystemen
Das System des Franchisings weist einige Merkmale auf, die in jedem System wiederzufinden sind.
Dauerhaftigkeit der Bindung
Die Verträge sind in aller Regel langfristig (auf fünf bis zehn Jahre) ausgelegt. Häufig sind auch unbefristete Verträge vorzufinden.
Einheitlicher Marktauftritt
Durch den gemeinsamen Auftritt auf dem Markt, entsteht durch Wiedergewinnung und Bekanntheit ein Imagegewinn. Produkte und Dienstleistungen sind meist flächendeckend standardisiert.
Straffe Organisation
Im arbeitsteiligen Franchisesystem sind die Aufgaben streng geregelt. Der Franchisegeber stellt das Systemkonzept auf und ist aufgrund seiner Marktmacht auch verantwortlich für Logistik und Organisation. Der Nehmer hingegen ist Unternehmer vor Ort und übernimmt Aufgaben wie Qualitätssicherung, Buchhaltung und das Tagesgeschäft.
Unternehmertum vor Ort
Franchisenehmer arbeiten auf eigene Rechnung und können somit sehr flexibel auf regionale Gegebenheiten vor Ort reagieren.
Professioneller Systemkopf
Der Franchisenehmer bekommt das Franchisepaket zur Verfügung gestellt. In den Systemzentralen arbeiten hauptsächlich Speziallisten, die das System kontinuierlich weiterentwickeln und auch Ausbildungen/Schulungen vornehmen.
Dezentrales Absatzsystem
Durch den Vertrieb des Franchisenehmers wird die Potentialausschöpfung vor Ort gesteigert; das Unternehmen ist näher am Kunden.